Wildern war aber kein romantischer Zeitvertreib, sondern mit großen Mühen und gesundheitlichen Strapazen verbunden. Denn bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts wurde in Thüringen vor allem wegen des Hungers gewildert. Die unrechtmäßigen Jagd war und ist nicht Romantik, vielmehr ist sie bis in die heutige Zeit auch von Tragödien und Verbrechen geprägt.
So gibt das Museum Auskunft über Motive, Tarnungen, Waffen und Fallen der Wilderer sowie Wilderer-Legenden der Region. Aber auch über die natürlichen bzw. wilden Wilderer wie Dachs, Luchs, Fuchs und Habicht kann man sich informieren.
Wildererpfad
Zwischen dem Museumspark und dem Gipfel des zweithöchsten Berges in Thüringerwald, dem Schneekopf, befindet sich der Wildererpfad. Von verschiedenen, gut erreichbaren Stellen aus, kann er komplett oder auf Teilabschnitten bewandert werden.
Bienen-Belegstelle
Im Gehlberger Grund, nahe dem Bahnhof Gehlberg, befindet sich die älteste Bienen-Belegstelle Deutschlands. Sie liegt direkt an Wildererpfad.
Viele hundert Imker Deutschlands bringen jährlich Ihre Bienenköniginnen hier her, um sie von den Drohnen der Belegstelle begatten zu lassen.
Im Museum befindet sich ein Bienenzimmer mit umfangreichen Informationen zu dem Thema “Bienen”.
Auf einem Display ist ein Video in 3 Sprachen abrufbar, das Informationen zum Leben rund um die Bienen erklärt
Öffnungszeiten
Das Postamtmuseum hat eigene Öffnungszeiten. Bitte melden Sie sich dazu bei Hartmut Trier, Tel.: 0171/ 22 44 839 oder 036202-9 07 62, E-Mail: h.trier@t-online.de
Mai – Oktober
Mi – Fr 11.00-17.00 Uhr
Sa, So, Feiertage 13.00-17.00 Uhr
November geschlossen
Dezember – April
Mi – Fr 11.00-16.00 Uhr
Sa, So, Feiertage 13.00-16.00 Uhr
Glasbläser-Schauvorführung
Aktuell nicht möglich, wir zeigen
jedoch ein 15 min. Video davon
Führungen für Gruppen ab 10 Personen nach Absprache auch außerhalb der Öffnungszeiten möglich.