09.01.2026 Unser Dorf hat Wochenende

14.01.2026 Bau-Bericht
Archiv
22.12.2025 Dankeschön!
Wir bedanken uns herzlich bei allen, die uns in diesem Jahr mit Zuwendungen und Spenden unterstützt haben!
Zu diesen gehört auch die Thüringer Ehrenamtsstiftung. Unser Antrag zur Aktion “Aktiv vor Ort” wurde positiv entschieden und brachte dem Museumsverein weitere 1000 Euro. Das hilft uns sehr, anstehende Projekte zu verwirklichen.
Wir wünschen unseren Besuchern, Unterstützern und Mitgliedern
ein gesundes Jahr 2026 !

Schönes Gehlberg!
Mal ehrlich – Gehlberg ist ein gepflegter Ort. Da stören wirklich nur noch die Ruinen der Gehlberger Mühle und das verkommene Verwaltungsgebäude in der Ritterstraße. Aber das kriegen wir auch noch geregelt.

Schönes Museum!
Noch ist das Äußere nicht fertig, aber wenn, dann ist das ein Schmuckstück für den Ort. Und der Inhalt sowieso!

Tolle Truppe!
Die Mädels können nicht nur Museum, die können auch Kaffee und Kuchen. Mhmmm!
Kurz nach 14:00 Uhr war schon volles Haus, weil alle wissen: Hier gibt es leckeren Kuchen und mehr.

Die Räumlichkeiten des Cafès reichten nicht aus. Deshalb wurden auch Museumsräume für die vielen Besucher mitgenutzt.



Die Feuerschale und der Stockkuchen waenr für die Kinder und “Harten” das Richtige.

Das Fazit:
Es waren viele Besucher da. Es besteht also Bedarf an Gemeinschaft, guten Kuchen und Getränken.
Den Akteuren gebührt ein Dankeschön. Das gilt nicht nur für den Museumsverein, sondern für alle Gehlberger Vereine.
Ein Dankeschön gebührt auch den Besuchern der Veranstaltungen, denn die wissen den Aufwand der Vereinsmitglieder zu schätzen.
(RS21.12.2025)
Videogestaltung:
Peggy Preuß (Mitglied des Museumsvereins)
Komposition und Gesang:
“Novelly” (Jessika Kempkes, geb. Heus)
(RS; 08.12.2025)

Der Fahrstuhlschacht mit Uhr (2025).

Das Gundelachsche Uhrenhaus 1962.

Schauen Sie bitte mal auf das Zifferblatt der Uhr im Bericht vom 30.11. und in dem von heute! Ja, richtig gesehen, die Uhr geht wieder – sozusagen im “Irrgang”. Es war das Museumvereinsmitglied Klaus Irrgang, der sich des Zifferblattes der Uhr vom ehemaligen Gundelachschen Uhrenhaus angenommen hatte und ihr ein neues Leben gab. Sie ist das Symbol für eine perfekte Symbiose von Alt und Neu:
– altes Zifferblatt – moderne Uhrwerk
– altes Museumsgebäude – moderner Personenaufzug.
Von letzterem hoffen wir, dass nun bald die letzten Arbeiten erledigt werden, der Aufzug den TÜV bekommt und wir von dessen Einweihung berichten können.(RS;11.12.2025)
So sah der Fahrstuhlschacht am 30.11.2025 aus. Noch steht der Bauzaun, es wird also noch bis zur Eröffnung dauern. Den Kritikern des sicherlich nicht unscheinbaren Aufzugs sei erläutert, dass versucht wurde, Neues und Altes sinnvoll miteinander zu verbinden. Die Uhr (das Zifferblatt) am Fahrstuhlschacht stammt vom ehemaligen Gundelachschen Uhrenhaus. Dieses war 1987 abgerissen worden, und es grenzt an ein kleines Wunder, dass das Ziffernblatt ein neues Leben bekommen hat. (RS; 30.11.2025)
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“Networked Beings – Parameters and Parallels”
“Networked Beings – Parameters and Parallels” ist eine Video-Installation mit 360-Grad-Raumklang. Der Zuschauer taucht in die spannende Welt der Tiere ein und erfährt wie sie ihre Umwelt wahrnehmen. Die Sichtweise der zehn verschiedenen Tieren erinnert an die Vielfalt und den Reichtum der natürlichen Welt. Im Kontrast dazu steht die rein algorthmische Datenverarbeitung eines KI-Netzwerks, welche einen Einblick in die abstrakte und undurchsichtige “Welt der künstlichen Intelligenz” gibt.
In diesem Kunstwerk werden in einem visuellen und auditiven Dialog zwei nicht-menschliche Formen des ‘Seins’ und deren Art, die Welt zu verarbeiten, dargestellt. Ein KI-Netzwerk wird mit einem fiktiven Datensatz konfrontiert, der aus Videoaufnahmen von verschiedenen Tierperspektiven besteht. Der Film stellt dadurch wichtige Fragen zur aktuellen Beziehung zwischen Natur und fortschrittlicher Technologie und kritisiert dabei indirekt die inhärenten Beschränkungen und Mängel heutiger KI-Bilddatensätze.

Wir wünschen allen Freunden des Museums ein gutes und erfolgreiches neues Jahr 2023.
Auch in diesem Jahr beteiligen wir uns am Tag des offenen Denkmals.
Wir beginnen 11.00 Uhr mit Beate und Horst Wagner aus Würzburg, bei denen man sich am Brenner unter Anleitung eine Glasperle selbst herstellen kann. Diese wird auf Wunsch von den geschickten Händen von Frau Wagner zu einem individuellen Schmuckstück weiterverarbeitet.
14.00 Uhr wird es einen sehr interessanten Vortrag von Frau Sabine Storch vom Thüringen Forst Gotha geben. Sie ist promovierte Politik- und Forstwissenschaftlerin. Unter dem Titel “Wütendes Wetter”- Ist das schon Klimawandel- oder immer noch “nur” Wetter?
Was ist schlecht am Klimawandel, wenn das Klima sich schon immer wandelt? Wer ist schuld?; werden Themen angesprochen, die uns alle angehen.
Im Anschluss kann gerne diskutiert werden.
Sind die heißen Sommer noch “normal”? War der Kyrill (2007) ein Bote des Menschen gemachten Klimawandels? Wie soll man so etwas überhaupt wissen können, ob der Klimawandel wirklich so schlecht ist, bringt sie eine neue Schautafel, die man selbst fertig bauen kann ins Wettermuseum mit.
Darauf wird auf die Geschichte des Waldes zurückgeblickt. Der erste Teil des Beitrages basiert auf dem Buch “Wütendes Wetter” (2019) von Frau Friederike Otto.
Auch für das leibliche Wohl ist gesorgt. Unsere Vereinsfrauen backen hervorragenden Kuchen und mit eine Tasse Kaffee dazu, rundet den Nachmittag ab.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch im Thüringer Museumspark in Gehlberg
Falls es Fragen gibt, können wir gerne noch einmal telefonieren. Sie erreichen mich unter der Handynummer 0172 70 74 098
Mit freundlichen Grüßen
Martina Schulz
Vereinsvorsitzende
Das neue Dach ist fertig
Dank an alle, die dazu beigetragen haben.


Das alte reparaturbedürftige Dach

Vorderer Teil des neuen Daches

Hinterer Teil des neuen Daches
- Glasperlen selber machen mit Beate und Horst Wagner aus Würzburg
* Museumsbesuch
* Selbstgebackener Kuchen und Kaffee
* Thüringer Bratwürste14.00Uhr Vortrag Förster Stefan Fabig ” Unser Wald” - Vorübergehend geänderte Öffnnungszeiten
- Sa. 07.05.22 geschlossen
So.08.05.22 geschlossen
Mi.11.05.22 geschlossen
12. und 13. und 14.05.22 von 13.00- 17.00 Uhr geöffnet
Mi.18.05.22 geschlossen
01.12.2020 Gedenktafel aufgestellt
Aufstellung einer Gedenktafel zur Erinnerung an W.C. Röntgen und die Herstellung der weltweit ersten Röntgenröhren durch die Firma Emil Gundelach 1896 hier in Gehlberg. Darüber ist eine übergroße Röntgenröhre mit einem Kugeldurchmesser 60cm und einer Spannweite von 1,70m installiert, die nachts leuchtet.
Rückseite: Informationen zu den damaligen Aktivitäten der Firma Emil Gundelach.
Die Herstellung der Röhre zeigen wir Ihnen hier:
https://www.tubecollection.de/ura/gundelach-roentgenroehre-xxl.htm


Seit Dezember 2020 befindet sich das Museums-Cafè “da capo” in einem neuen Bereich, direkt im Museum. Zugang durch den Haupteingang des Museums.
- 08.11.2020 Vor 125 Jahren entdeckte W.C. Röntgen die nach ihm benannte Röntgenstrahlung. Emil Gundelach begann hier in Gehlberg sofort mit der industriellen Herstellung.

- Beitrag aus der Thüringer-Allgemeine Zeitung 08.11.2020
Die originalgetreue Kopie der Gundelach`schen Kugel-Röntgenröhre von März 1896 wird ab Dezember im Museum zu sehen sein.

Details dazu unter: https://www.tubecollection.de/ura/gundelach-kugelroehre.htm
Im Museum wurde eine zweite Videobox mit 6 Videos installiert.

- Jetzt können Besucher sich im Museum an zwei verschiedenen Orten die Vidos ansehen.

- 09.10.2020 Es werde Licht. Die große Tanne am Museum ist weg.

- 08.10.2020 Die Hinweistafel zum Museum, an der Ecke zur Gehlberger-Hauptstraße, wurde neu gestaltet.

- 29.09.2020 Heute erschien der Röntgenführer.

- Eine Zusammenstellung aller Orte, wo es etwas über Röntgenröhren und Röntgen-Geschichte zu sehen gibt. Zu bestellen unter ISBN:978-3-06176-137-1. Darin ist auch auf Seite 74 der Bereich der Gundelach`schen Röntgenröhren in unserem Museum enthalten.
20.10.020 Das MDR-Fernsehen hat am 20.10. ca. 2h zum Thema “Entdeckung der Röntgenstrahlen und die Entwicklung der Röntgenröhren in Thüringen” aufgenommen und ein Interview geführt.

- Wurde gesendet im MDR-Thüringen-Journal am 08.11. / 19:00 zum Jahrestag der Entdeckung der Röntgenstrahlen vor genau 125 Jahren.
Hier der Link zum Beitrag: https://www.ardmediathek.de/mdr/video/mdr-thueringen-journal/als-thueringer-glaeser-einen-nobelpreis-ermoeglichten/mdr-thueringen/Y3JpZDovL21kci5kZS9iZWl0cmFnL2Ntcy9lYTU2MWQyMi0zYTBlLTQwYTEtYjUwZi01YWY1YmUwNWI4M2I/
Mit der Erweiterung des Computer-Arbeitsplatzes steht jetzt im ganzen Museumsbereich ein leistungsfähiges WLAN-Netz zur Verfügung. Dies ermöglicht uns jetzt die Erschließung weiterer Nutzanwendungen.
Es sind inzwischen auch mehre Kameras installiert, deren Bilder eine nahezu vollstandige Überwachung aller Museumsbereiche, sowohl tagsüber als auch nachts ermöglichen.
Die ältesten, noch im Museum vorhandenen Gundelach-Dokumente, bezüglich Röntgenröhren, stammen aus dem Jahre 1905. Was ab Ende 1895 geschah, konnte bislang nur in Bruchstücken zusammengetragen werden.
Erst jetzt, als Siemens die von Gundelach für RGS hergestellte Röhre als Anschauungsmuster nachbaute, haben wir weiter recherchiert und sind in einem Buch von 1931 auf eine Gundelach Werbeanzeige von Mai 1896 gestoßen. Damit ist der beweis erbracht, dass Gundelach seine “Kugel”-Röntgenröhre bereits im März 1896 herstellte und diese Röhre der Vorläufer der Röhren für RGS war.

Das ist die Röhre in der Anzeige. Wir sind aktuell bemüht, sie naturgetreu nachbauen zu lassen und hoffen, sie im Spätsommer präsentieren zu können.
Der Röntgenröhren-Raum erhielt 4 weitere Glas-Vitrinen und eine Vielzahl weiterer alter Röntgen-Röhren, hergestellt von den Firmen Gundelach, Schilling und Machlett, USA. , die ihren Ursprung in Gehlberg haben. Hinzu kamen noch weitere wertvolle Raritäten der Zeit vor 1900. Die Röhren wurden von dem Sammler Udo Radtke aus Gütersloh als Dauer-Leihgabe zur Verfügung gestellt.
Vitrine 1
Vitrine 2
Vitrine 3
Vitrine 4
Zwei der Vitrinen haben im Oberen Bereich jeweil einen Glasboden, auf denen weitere Raritäten und Dokumente ausgestellt sind, die von oben betrchtet werden können.
Inzwischen ist auch das Video vom Nachbau veröffentlicht worden.
Geschichte einer ganz besonderen Röhre
Entgegen der eingenen Veröffentlichung in der OTZ behauptet Siemens nun in seiner Beschreibung, dass man sofort nach der Entdeckung der Strahlen mit der Entwicklung der Röntgenröhre begonnen, und Röhren an Röntgen geliefert habe, die dieser für “gut” befunden und deshalb nachbestellt haben soll. Falsch!
Die an Röntgen gelieferten Röhren stammten nicht von Siemens, sondern von Reiniger-Gebbert & Schall (RGS). Sie wurden seinerzeit von Gundelach für RGS hergestellt und Mitte 1896 an RGS geliefert. Eine solcher Röhren befindet sich heutzutage noch in unserem Museum.
Auf einem kleinen Touch-Bildschirm sind 6 Videos zur Auswahl abgebildet. Wird eines davon mit dem Finger berührt, so wird das ausgewählte Video per Funk auf einen Großbildschirm übetragen. Die in der Steuereinheit gespeicherten Videos lassen sich jederzeit austauschen.
Der Bildschirm
Die Steuerbox
Udo Radtke / Martina Schulz
25 Jahre Gehlberger Glastradition
Dr. Klaus Irrgang gratuliert der Vereinsvorsitzenden Martina Schulz
Einige Mitglieder des Vereins
- 20.09.2019 Sonderveranstaltung 18:00 Vortrag vom Barometerexperten W. Habenicht aus Bremen zum Thema ” 400. Jahrestag des Wetterglases (Goethe-Barometer)
Vor 400 Jahren, am 20.9.1619, wurde das Wasser-Wetterglas von Ghijsbrecht de Donckere in Gent als Erfindung angemeldet.
Allgemein wird es heute als Goethe-Barometer bezeichnet, obwohl es bereits vor dem Geheimrat im regen Gebrauch war. Zu Ehren dieses Jahrestages fand im Museum (Thür. Museumspark) im OT Gehlberg/Suhl, wo nach dem Kriegsende auch Wettergläser produziert wurden, dazu eine Vortragsveranstaltung statt.
Nach dem Vortrag eröffnete Herr Habenicht aus Bremen das neue Wettermuseum.
Martina Schulz / W. Habenicht, Bremen

Rechts: Der Erbauer des Wettermuseums, Dr. Klaus Irrgang.
Pressefotos von Sabine Gottfried 98527 Suhl (17.10.2019)


08.09.2019 Pünktlich zum Museumstag wurde der überwiegende Teil des neuen Wettermuseum eröffnet. Es sind viele alte Instrumente zur Erfassung des Wetters ausgestellt. Auf etlichen Tafeln ist deren Funktion beschrieben. Darüber hinaus gibt es vielfältige Informationen zum Wetter allgemein.
Ein besonderes Highlight ist die Gewitter-Animation. Gleich beim Betreten des Raumes geraten Sie automatisch in ein schweres Gewitter mit Donner und Blitzen. Kostprobe >> hier
Am Nachmittag hielt Ingo Scheidt einen Vortrag über “Das besondere Gehlberger Wetter”. Der Raum war bis auf den letzten Platz gefüllt.

Andrè Knapp, der Oberbürgermeister von Suhl, besichtigte an diesem Tag ebenfalls die Museen vom Thüringer-Museumspark und machte anschließend einen Rundgang durch Gehlberg.

Für die 2 neuen Video-Ständer stehen jetzt auch 2 neue Videos in jeweils 3 Sprachen zur Verfügung.
“Die Bienen-Belegstelle Gehlberg”
“Röntgenröhren aus Gehlberg”
Die Video-Ständer bestehen höhenverstellbaren und schwenkbaren 13″ Farb-Bildschirmen, auf denen Videos zu ausgestellten Themen gezeigt werden. Seitlich befinden sich 3 Start-Tasten für die Auswahl der Sprachen: deutsch, englisch und holländisch.

Von dieser um 1900 betriebenen Quecksilber-Vakuum-Pumpe war nur noch das Gestell mit der Hebevorrichtung für das Quecksilbergefäß vorhanden. Nun wurden nach alten Vorlagen die glastechnischen Komponenten wieder neu angefertigt.
Rechts im Bild: Volker Gundelach. Sein Urgroßvater, Eugen Gundelach, und sein Onkel Max Gundelach, leiteten um 1900 den Betrieb ihres Vaters Emil Gundelach und bauten hier in Gehlberg ab 1896 die ersten Ionen-Röntgenröhren der Welt.




































